Gemeinde Nieste
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Leben und Wohnen in Nieste

„Alles zu Fuß erreichen“, in Nieste ist das noch möglich.

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Nieste zeichnet sich vor allem durch einen hohen Freizeitwert aus.

Herzlich Willkommen im Erholungsort Nieste

Wohnen wo man gerne Urlaub macht

Die Gemeinde Nieste ist ein aufstrebender Wohnort in landschaftlich reizvoller Umgebung. Zielgerichtet haben wir in den letzten Jahren nahezu 200 neue Bauplätze geschaffen und kontinuierlich die dörfliche Infrastruktur ausgebaut. Seniorengerechte Wohnungen, eine kindorientierte Kindertagesstätte, und eine vorbildliche Grundschule zeichnen Nieste mittlerweile als lebenswerte Gemeinde aus. Die Ansiedelung von mittelständischen Gewerbebetrieben ermöglicht Bürgern auf kurzen Wegen eine Bedarfsdeckung bei vielfältigem Handwerks- und Dienstleistungsangebot.

Unser neues Nahversorgungszentrum bietet ein umfangreiches Angebot in einem modernen Lebensmittelmarkt, dem gemütlichen Grimm-Cafe und zwei Bankinstituten sowie einer Poststelle. Engagierte Bürger gestalten ein buntes Vereinsleben und zeigen die kulturelle Vielfalt unserer Dorfgemeinschaft.

Der Erholungsort Nieste hat sich zu einem lebendigen Zentrum mit einer vorbildlichen Infrastruktur entwickelt.

Warnung bei Katastrophen - Landrat Siebert: „Sirenen weiter wichtig – Bundeseinheitliche Regelungen müssen her“

Landkreis Kassel. "Die Hochwasserkatastrophen der letzten Woche haben gezeigt, dass die Warnung der Bevölkerung durch Sirenen weiter wichtig ist", betont Landrat Andreas Siebert. Wenn man sich allein auf digitale Warnsysteme verlasse, führe dies bei Wegbrechen der Stromversorgung und gestörten Mobilfunkübertragungsmöglichkeiten zu "erheblichen Problemen". Deshalb sei es auch wichtig, dass die Kenntnisse in der Bevölkerung über die einzelnen Warnsignale wieder vorhanden sein müssen. Siebert: "Ich habe daher die VHS Region Kassel gebeten, zu prüfen, ob Inhalte des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenhilfe auch im Kursangebot der Volkshochschule verankert werden können". Der vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe herausgegebene "Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen" gehöre, so der Landrat weiter, in jeden Haushalt.

Siebert regt außerdem an, dass die Zuständigkeiten im Katastrophenschutz neu geregelt werden müssen. "Wir haben viele kleine Kommunen im ländlichen Raum und es ist nicht zielführend, wenn die Warnung der Bevölkerung von der Leistungsfähigkeit der jeweiligen Kommunalverwaltung abhängt", betont Siebert. Was in größeren Städten kein Problem darstellt, könne in Kommunen mit weniger als 5.000 Einwohnern zu einer finanziell und organisatorisch nicht zu bewältigenden Herausforderung werden. Siebert: "Deshalb sollten sich Bund und Länder darauf verständigen, dass es bundeseinheitliche Regelungen für die Warnung der Bevölkerung gibt". Das sei kein Eingriff in die kommunale Selbstverwaltung sondern das Gebot eines praxisnahen Bevölkerungsschutzes.

Dorfentwicklung - lohnende Förderung für private Hausbesitzer

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Dirk Hofmann, Fachdienstleiter im Servicezentrum Regionalentwicklung beim Landkreis Kassel

Die Förderung der Dorf- und Regionalentwicklung ist eine lohnende finanzielle Unterstützung für private Hausbesitzer und kleine Unternehmen. „Die Konditionen für die Privatförderung sind lukrativ“, berichtet Dirk Hofmann, Fachdienstleiter des Servicezentrum Regionalentwicklung des Landkreises Kassel in Hofgeismar. Die Förderquote für private Bauvorhaben beläuft sich auf 35 Prozent. Der Höchstzuschuss beträgt 45.000 Euro, für Kulturdenkmale sogar 60.000 Euro. Die Mindestinvestition beträgt bei baulichen Maßnahmen 10.000 Euro.

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung kommt der Förderung im ländlichen Raum eine besondere Bedeutung zu. Mit dem Ziel der aktiven Gestaltung des demografischen Wandels werden in den Ortskernen der ländlich geprägten Kommunen zentrale Funktionen gestärkt, erhalten und verbessert. 

Hofmann: „Bei der Förderung wird ein Schwerpunkt auf die Entwicklung des vorhandenen Gebäudebestandes gelegt“. Dabei ist es besonders wichtig, den Hauseigentümern Hilfestellungen zukommen zu lassen. Mit der besseren Förderung sollen die Privatinvestitionen dazu beitragen, das bau- und kulturgeschichtliche Erbe sowie den individuellen Charakter der Dörfer im ländlichen Raum zu erhalten, die Innenentwicklung zu stärken und die Energieeffizienz zu steigern. Jede Förderung sichert Aufträge für das lokale Handwerk“, so Hofmann weiter. Die privaten Investitionen im Rahmen des Dorfentwicklungsprogramms seien ein wichtiger Impuls für die Attraktivität des ländlichen Raums und der Dörfer.

Fördermittel können private Antragsteller in einem festgelegten Fördergebiet in den Orten der Dorfentwicklung zum Beispiel für Investitionen zur Umnutzung, Sanierung, Erweiterung, Erhaltung und Gestaltung von Gebäuden auf der Grundlage ortstypischer Bauweise erhalten. Die Bandbreite der Förderung reicht von energetischen Sanierungen über die Erweiterung einzelner Gebäudeteile, bauliche oder betriebliche Investitionen von Kleinunternehmen bis hin zum Neubau mit standortverträglicher Nutzung, der sich in die Baustruktur des jeweiligen Ortes einfügt. „Es können beispielsweise für Dach- oder Fassadensanierungen und Fenster- oder Haustürerneuerungen Förderanträge gestellt werden“, informiert Hofmann. Reine Modernisierungsmaßnahmen dagegen sind nicht förderfähig.

Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden Helsa und Nieste haben noch die Möglichkeit bis zum 31. Dezember 2021 Anträge auf Förderung im Rahmen der Dorfentwicklung zu stellen, so Hofmann, insbesondere auch für Maßnahmen, die erst im nächsten Jahr umgestezt werden.  

Diese Frist gilt auch für das neue Förderprogramm „Umnutzung von Scheunen zu Wohnraum“ des Landes Hessen für Orte in der Dorfentwicklung. Hofmann: “Mit dem Förderprogramm sollen Wohnungspotenziale in den Ortskernen genutzt und damit eine flächensparende Siedlungsentwicklung erreicht werden“.  Die Förderung kann sich auch hier lohnen, denn es gibt 35 Prozent der Nettokosten als Zuschuss. Der maximale Zuschuss beträgt 200.000 Euro. „Mit diesem Fördergeld kann man zum Beispiel mehrere Wohnungen in einem Wirtschaftsgebäude realisieren oder das gesamte Gebäude zu einem Wohngebäude umbauen“, erläutert Hofmann weiter.

Informationen über die Fördermöglichkeiten und Antragstellung der Dorfentwicklung gibt die jeweilige Gemeindeverwaltung, das zuständige Planungsbüro oder direkt der Fachbereich Servicezentrum Regionalentwicklung beim Landkreises Kassel in Hofgeismar.

Zuständiges Planungsbüro für die Gemeinden Helsa und Nieste ist:
Planungsbüro SP-PLUS,
Ansprechpartner Hartmut Kind
Tel.: 0151-40150538
Mail: hartmut.kind@sp-stadtundregion.de
 
Ansprechpartner des Landkreises ist:
Dipl.- Verwaltungswirt Dirk Hofmann, Fachdienstleiter Regionalförderung
Tel.: 0561 1003-2427,
Mail: dirk-hofmann@landkreiskassel.de

Erster Beigeordneter Klaus Missing ist Chef der Gemeindeverwaltung

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Klaus Missing - Erster Beigeordneter

Mit der konstituierenden Sitzung des Gemeindeparlamentes am 22.4.2021 wurde Klaus Missing als Erster Beigeordneter in das Amt eingeführt und vereidigt. 

Zunächst wegen der Beurlaubung des Bürgermeisters Edgar Paul und der späteren Abwahl, leitet er nun mehr seitdem die Geschicke der Gemeinde Nieste, da das Amt des Bürgermeisters derzeit nicht besetzt ist und erst am 26.09.2021 neu gewählt wird. 

Klaus Missing, Jahrgang 1968, verheiratet, 2 Söhne, ist Dipl. Betriebswirt und arbeitet bei einem Kasseler Unternehmen für Fahrzeugtüren als Geschäftsbereichsleiter und ist als Prokurist Mitglied der Geschäftsleitung.

Kommunalpolitische Erfahrung sammelte Klaus Missing bereits in früheren Jahren als Gemeindevertreter, Fraktionvorsitzender und Parlamentsvorsitzender. 

Für sein Amt bringt er langjährige Erfahrung im Einkauf, Projektmanagement, Finanzwesen (Budgetplanung) und der Personalführung mit.

Für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde ist er jederzeit offen für  Gespräche. 

Gemeindevorstand der Gemeinde Nieste

Neuer Mitarbeiter in der Gemeindeverwaltung - Hauptamt

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Thomas Mohr - Hauptamt

Mit Wirkung zum 1.7.2021 begrüßen wir Herrn Thomas Mohr als neuen Mitarbeiter in der Gemeindeverwaltung Nieste. 

Der 1965 in Hamburg geborene Diplom Finanzwirt übernimmt die Elternzeitvertretung im Bereich Hauptamt, mit den Bereichen Finanzverwaltung (Kämmerei), Wahlen, Steuern, Informations- und Kommunikationstechnik / Datenschutz u.a.

Herr Mohr verfügt über langjährige Berufserfahrung im Finanzbereich, sowohl in der freien Wirtschaft, als auch in der kommunalen Verwaltung.  

Wir wünschen Herrn Mohr einen guten Start in der Gemeinde Nieste und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Klaus Missing - Erster Beigeordneter

© Gemeinde Nieste
Datum des Ausdrucks: 26.07.2021